
Die Sicherung der Atemwege ist ein zentraler Bestandteil der Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallversorgung. Für die Atemwegssicherung werden je nach Situation unterschiedliche Hilfsmittel benötigt – darunter Laryngoskop, Endotrachealtubus, Guedel-Tubus, Larynxtubus, Wendl-Tubus sowie unverzichtbares Zubehör wie Cuff-Spritzen und Tubusfixierungen. In einigen Fällen kommen Tubusverlängerungen – sogenannte Gänsegurgeln – zum Einsatz. Dank ihrer wellenförmigen, flexiblen Struktur ermöglichen sie eine sichere und präzise Positionierung des Tubus. Zudem verhindern sie, dass direkter Zug auf den Tubus ausgeübt wird, wodurch die Handhabung erleichtert und die Behandlung sicherer wird. Diese Komponenten ermöglichen eine zuverlässige Atemwegssicherung, eine stabile Beatmung und schützen effektiv vor Aspiration.
Ein korrekt platzierter Endotrachealtubus erlaubt eine kontrollierte Beatmung und bildet die Grundlage für einen sicheren intra- und postoperativen Behandlungsverlauf. Die Auswahl des geeigneten Tubusmodells beeinflusst sowohl die Patientensicherheit als auch den Workflow des OP-Teams – ein entscheidender Faktor für Kliniken, OP-Zentren, Praxen und Rettungsdienste.
Ein Endotrachealtubus ist ein flexibler Schlauch, der durch die Stimmbänder direkt in die Trachea eingeführt wird, um einen geschützten Atemweg herzustellen und eine sichere Beatmung zu ermöglichen.
Typische Bestandteile eines modernen Endotrachealtubus:
Bei Säuglingen und Kindern werden häufig Tuben ohne Cuff eingesetzt, während bei Erwachsenen fast ausschließlich Cuffed-Tuben verwendet werden.
2. Historische Entwicklung der Intubation
Die moderne Intubation geht auf mehrere medizinische Pioniere zurück:
Frühe Tuben bestanden aus einfachen Gummischläuchen, die von Rollen zugeschnitten wurden. Dabei entstand oft eine natürliche Vorbiegung, die später bewusst weiterentwickelt und standardisiert wurde. Moderne Materialien wie PVC und Silikon ermöglichen heute präzise, anatomisch definierte Formen mit hohen hygienischen Standards.
Während der Larynxtubus zwei Cuffs besitzt und auch ohne direkte Sicht eingesetzt werden kann, hat der Endotrachealtubus je nach Typ einen oder keinen Cuff und muss unter Sicht eingeführt werden.
Mandrins unterstützen die Steuerbarkeit des Endotrachealtubus, besonders bei anatomisch schwierigen Verhältnissen oder bei sehr flexiblen Tuben wie dem Woodbridge-Tubus.
6. Auswahlkriterien
Für Kliniken, OP-Zentren und Praxen sind folgende Kriterien entscheidend:
7. Fazit
Endotrachealtuben sind essenziell für eine sichere Atemwegssicherung. Die Auswahl des passenden Tubus – Cuffed, Uncuffed oder Woodbridge – richtet sich nach dem Patientenprofil und dem geplanten Eingriff. Moderne Materialien und anatomisch optimierte Formen sorgen für hohe Sicherheit und Effizienz im OP-Alltag. Eine korrekt durchgeführte endotracheale Intubation bleibt der Schlüssel zu einem sicheren Atemweg für diagnostische und operative Eingriffe.
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